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    Arbeitsbedingungen

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    AGJ positioniert sich zum Fachkräftemangel

    In einem aktuellen Psitionspapier nimmt die Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) Stellung zum Fachkräftemagel in der Kinder- und Jugendhilfe.

    Nach einer Analyse in verschiedenen Arbeitsfeldern der Kinder- und Jugendhilfe werden Hinweise für Gegenstrategien gegeben, „Um dem Fachkräftemangel durch Personalentwicklung zu begegnen, sind neben alterns- und altersgerechten Konzepten stabile Arbeitsbedingungen für junge Fachkräfte, Einarbeitungskonzepte, Ressourcen für die Gestaltung der Berufseinmündungsphase, interdisziplinäre und multiprofessionelle Teamzusammensetzungen sowie die Nutzung vorhandener Fachkräftepotenziale (etwa durch Anhebung von Beschäftigungsumfängen Teilzeitbeschäftigter) notwendig. Zur Fachkräftegewinnung gehört zuvörderst die Stärkung der gesellschaftlichen Anerkennung der Kinder- und Jugendhilfe.“

    Im AGJ Positionspapier wird aber auch auf die Gefahr von Dequalifizierungstendenzen hingewiesen. „Nun stehen Anstellungsträger und Sozialpolitik in der Gefahr, fachliche Standards und Qualität aufs Spiel zu setzen, um in kurzer Frist Strategien der Personalgewinnung zu entwickeln, die längerfristig negative Folgen für die Leistungsfähigkeit des Systems und vor allem für die Kinder und Jugendlichen haben könnten.“ In Anbetracht dieser Gefahr „bleiben“ für die AGJ „eine qualifizierte Ausbildung wie eine zielgerichtete und kontinuierliche Personalentwicklung und Fortbildung der Fachkräfte auch – oder gerade – in Zeiten des Fachkräftemangels unerlässlich.“