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    ver.di veröffentlicht Stellungnahme zum vorliegenden Entwurf eines Kinderförderungsgesetzes (KiFöG)

    Kinder sind die Zukunft einer Gesellschaft, ihre Entwicklung und Entfaltung zu fördern muss gemeinsames Ziel unserer Gesellschaft sein. Dieser Gedanke sollte ein fortschrittliches Kinder förderungsgesetz leiten. Das Gesetz sollte Bildung und Erziehung in den Vordergrund stellen.

    Im vorliegenden Entwurf eines Hessischen Kinderförderungsgesetzes (HessKiFöG) fehlt dieser Leitgedanke. Das lässt in der Folge erhebliche Personalkürzungen in den Kindertageseinrichtungen befürchten. Der Zielsetzung, einen zukunftsorientierten Beitrag zur „Sicherung und Verbesserung der Qualität in der frühkindlichen Bildung in Hessen“ zu leisten, wird dieser Entwurf nicht gerecht. ver.di befürchtet vielmehr eine erhebliche Verschlechterung in der pädagogischen Arbeit. Die zunehmenden pädagogischen Anforderungen an die Fachkräfte werden bei der Personalberechnung nicht berücksichtigt. Im Gegenteil, der Anteil „fachfremder Personen“ soll weiter steigen. Auch dem Gedanken der Inklusion von Kindern mit schwierigen Bedingungen trägt der Entwurf in keiner Weise Rechnung.

    Der Gesetzentwurf berücksichtigt in keiner Weise die heutigen Anforderungen an eine gute und zukunftsweisende Bildung und Erziehung der Kinder von 0 bis 6 Jahren. Vielmehr wird er zu einer weiteren Arbeitsverdichtung bei den pädagogischen Fachkräften und den Beschäftigen in den Kindertagesstätten führen.

     

    Weitere Informationen aus dem ver.di-Landesbezirk Hessen finden sich unter :
    http://gemeinden-hessen.verdi.de/sozial-_kinder-_und_jugendhilfe/erzieherinnen