Jugendarbeit

    Für ein kinder-, jugend- und familienfreundliches Hamburg

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    Jugendarbeit Hamburg ver.di Jugendarbeit Hamburg
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    Aufruf gegen Kürzungen in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und Familienförderung

    Die Hamburger Fachgruppe Sozial-, Kinder- und Jugendhilfe gehört zu den Erstunterzeichnern des Aufrufs gegen die beabsichtigten Kürzungen des Senats in der offenen Kinder- und Jugendarbeit und der Familienförderung.

    „Bauspielplätze, Kinder- und Familienzentren, Spielhäuser, Jugendclubs, Häuser der Jugend, Mütterzentren und Beratungseinrichtungen: Genau jene Angebote also, die direkt in den Quartieren und Stadtteilen liegen und für AnwohnerInnen, für Kinder, Jugendliche und Familien schnell und einfach erreichbar sind, sollen ab 2013 massiv zurückgefahren werden.

    Um insgesamt 3,5 Millionen Euro will der Hamburger Senat die Gelder für diese bezirkliche Arbeit kürzen; eine annähernd gleich hohe Summe soll noch im Bereich der überregionalen Förderung und bei den kommunalen Einrichtungen gekürzt werden. Das Kürzungsvolumen läge dann bei rund 7 Millionen Euro. Dabei wird seitens des Senates so getan, als ob es sich bei diesen Angeboten um freiwillige Leistungen handeln würde, die man eigentlich gar nicht finanzieren müsste.

    Das ist eindeutig falsch! Für die Einrichtungen der Offenen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien besteht eine gesetzliche Förderungspflicht seitens des Hamburger Senates!!!“ (aus dem Flugblatt des Netzwerkes Offene Kinder- und Jugendarbeit)

    Die Betroffenen selber haben sich durch einen selbstorganisierten "Großen Ratschlag" am 12. April zu einer Demonstration auf der Reesendamm-Brücke (Verlängerung des Jungfernstieg ... in unmittelbarer Nähe zum Rathaus) eingefunden. In guter Stimmung sind sie anschließend zur Sitzung des "Familien-, Kinder- und Jugendausschusses" der Bürgerschaft gegangen, um dort ihren Protest selber vorzutragen. Dort hatte man das Thema noch nicht auf der Tagesordnung, weshalb in einer hektischen Athmosphäre Wege gefunden werden mußten, die berechtigten Anliegen der Betroffenen anzuhören. Nach viel hin und her wurde entschieden die Demonstranten am 22.5. bei der nächsten regulären Sitzung anzuhören.
    ver.di unterstützte und beteiligte sich an der Demonstration.

    Weitere Informationen unter www.nokija.de.